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Johann Wilhelm Merle, der gelernte
Kunst- und Lustgärtner, übernahm
nach seinen Lehr- und Wanderjahren
das Amt des Hofgärtners von seinem
Schwiegervater Hackel, der im
Jahre 1820 die berühmte Libanonzeder
im Schloßgarten gepflanzt hatte. |
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1866 erwarb sein Sohn und Nachfolger
Georg Karl Merle den Prinzengarten des
letzten Landgrafen Ferdinand, der bis
heute Wohnsitz der Familie geblieben ist.
Bis zur Übernahme durch seinen Sohn
Adolf Merle verpachtete er das Anwesen
an seinen Bruder, der hier ein Café und
Restaurant den "Ferdinands-Garten",
errichtete. |
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1891 gründete der Kunstgärtner Adolf
Merle den Gartenbaubetrieb im Ferdinands-
Garten und verkaufte auf einer Fläche von
2,2 ha Obstgehölze. |
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1932 folgte sein Sohn, der Gärtnermeister
Theodor Merle, der Familientradition und
erweiterte das Gartensortiment auf Zier-
und Gemüsepflanzen. |
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1969 übernahm die Tochter von Theodor
Merle, Gärtnermeisterin Annelie Merle,
den Betrieb.
Die von ihr neu eingeführten Kulturen von
Schnittblumen, Beet- und Balkonpflanzen
förderten den zunehmenden Verkauf an
Privatkunden. |
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1974 stieg Leo Peselmann als Baumschul-
meister in den Betrieb ein. Er erweiterte den
Anbau der Hauptkulturen auf Koniferen,
Obstgehölze und Ziersträucher. Im Laufe
der Jahre verstärkte sich die Container- und
Staudenzucht.
Heute werden auf ca. 12ha = 120.000qm
Gehölze, Stauden, Zierpflanzen kultiviert,
die im Stammbetrieb auf ca. 4ha = 40.000qm
überwiegend an Privatkunden vermarktet
werden. |
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